Eigenverbrauch

Eigenverbrauch erhöht Ihre Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen

Die Energiepreise steigen, und das wird auch in Zukunft so weitergehen. Da liegt es nahe, über rentablen Strom aus Sonnenenergie nachzudenken, der Ihnen auf umweltfreundliche Weise beim Sparen hilft.

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Was versteht man unter Eigenverbrauch?

Beim Eigenverbrauch (auch Eigenstromnutzung genannt) nutzen Sie den erzeugten Strom in Teilen für Ihren Bedarf. Nur die Menge, die Sie nicht selbst verbrauchen, wird in das öffentliche Netz eingespeist und durch die Einspeisevergütung vom Energieversorger an Sie bezahlt. Sobald die Strompreise höher sind als die erhaltene Einspeisevergütung, macht es wirtschaftlich Sinn, den produzierten Strom selbst zu verbrauchen (Eigenverbrauch) und diesen nicht einzuspeisen. Damit senken Sie Ihre Kosten gleich dreifach: Erstens müssen Sie bei Ihrem Versorger weniger Strom einkaufen, zweitens sind Sie unabhängiger von künftigen Strompreiserhöhungen. Drittens verdienen Sie durch die Einspeisung des überschüssigen Stroms.

Es gibt zwei Varianten des Eigenverbrauchs: Entweder in Verbindung mit einem Stromspeicher oder ohne ein Speichersystem:

Eigenverbrauch und maximale Unabhängigkeit mit einem Stromspeicher

Sie können Ihren Eigenverbrauch deutlich erhöhen, wenn Sie den von der Photovoltaikanlage erzeugten Strom zwischenspeichern. Das hat den Vorteil, dass Sie auch dann Ihren eigenen Solarstrom verbrauchen, wenn die Sonne nicht scheint. Mit unseren modernen Speicherlösungen können Sie dadurch Ihre Unabhängigkeit noch deutlich ausbauen, da Sie den Solarstrom nun rund um die Uhr nutzen können! Zudem wird die Anschaffung eines Speichersystems staatlich durch die KFW-Bank gefördert. Aktuell mit dem Programm 272 mit bis zu 19% Zuschuss. Zur Förderbeantragung bekommen Sie selbstverständlich alle nötigen Unterlagen zur Verfügung gestellt.

Eigenverbrauch ohne Stromspeicher

In konventionellen Photovoltaikanlagen wird der erzeugte Strom direkt genutzt. Der überschüssige, nicht im Haus benötigte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Liefert die Photovoltaikanlage weniger Strom als benötigt, wird dieser aus dem öffentlichen Netz bezogen. Der Nachteil einer Anlage ohne Speicher liegt auf der Hand. Am Tage wird viel Strom durch die Photovoltaikanlage produziert, jedoch wenig im eigenen Haushalt verbraucht, da man in der Regel nicht zu Hause ist. Abends sinkt die Produktion durch die Photovoltaikanlage während gleichzeitig der Strombedarf nach Sonnenuntergang steigt. Der vom Energieversorger benötigte Netzstrom, muss dann teuer zugekauft werden, obwohl tagsüber meistens genügend überschüssige Energie hätte gespeichert werden können. Daher empfehlen wir in der Regel ein individuell abgestimmtes Stromspeichersystem passend zu Ihrem Bedarf.

EEG-Umlage auf Eigenverbrauch

Laut aktuellem Gesetz für Erneuerbare Energien (EEG 2017) müssen Betreiber einer Photovoltaikanlage ab einer Anlagengröße über 10 kWp auf den eigenverbrauchten Strom zusätzlich eine EEG-Umlage entrichten. Ab 2017 gilt eine Abgabe von 2,75 Cent je selbst genutzer Kilowattstunde Solarstrom. (Berechnungsgrundlage: 40 % der EEG-Umlage aktuell von 6,88 Cent).

Es gibt jedoch eine Ausnahme für Kleinanlagen unter 10kWp. Das entspricht ca. 60-70m² Solarmodulfläche auf dem Dach. Diese Anlagengröße ist für die Bedürfnisse eines Einfamilienhaushaltes durchaus ausreichend. Wir beraten Sie bezüglich der optimalen Anlagengröße.

Umrüstung von Volleinspeisung auf Eigenverbrauch – Vorteil für Bestandsanlagen aus 2009 bis 2012 –

Photovoltaikanlagen ab dem Baujahr 2009 haben die Möglichkeit der Umstellung von Volleinspeisung auf Eigenverbrauch.

Warum lohnt sich das trotz der hohen alten Einspeisevergütung ?

Ganz einfach – Man bekommt einen staatlichen Zuschuss aus dem EEG. Dies war damals im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) als Option verankert.

Ein Beispiel: Sie besitzen eine Photovoltaikanlage aus 2009 . Für jede eingespeiste Kilowattstunde Strom wird eine Einspeisevergütung von 43,01 ct / kWh vom Energieversorger gezahlt.

Der Strompreis für jede gekaufte Kilowattstunde Netzstrom liegt aktuell bei ca. 25 ct. Nach Umstellung auf Eigenverbrauch sparen Sie mit jeder selbst genutzten Kilowattstunde Solarstrom zukünftig den Netzbezug. Dazu bekommt man eine Eigenverbrauchsförderung von 25,01 ct / kWh oben drauf.

Beispielrechnung:

Im Vergleich sind das in Summe: Strompreis 25 ct / kWh + Eigenverbrauchsförderung 25,01 ct / kWh = 50,01 ct / kWh. Der Eigenverbrauch liegt damit ca. 7ct / kWh über der Einspeisevergütung von 43,01 ct / kWh.

Strompreise steigen aus Erfahrung in Zukunft weiter an. Ihr Vorteil gegenüber der festen Einspeisevergütung wird also immer größer.

Kontaktieren Sie uns, wir machen Ihnen gerne ein Angebot für die Umstellung auf Eigenverbrauch.

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