FAQ

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Die meist gestellten Fragen und die Antworten darauf

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Was ist, wenn mein Dach irgendwann saniert werden muss?

Eine vorübergehende Demontage der Photovoltaikanlage kann problemlos im Zuge einer Dachsanierung geschehen. Ein Gerüst steht für die Dachsanierung ja schon zur Mitnutzung zur Verfügung. Die Montagekosten für ein Einfamilienhaus sind überschaubar. Je nach Größe betragen sie ca. 1.200­ – 2.000­ Euro. Wenn vor der Installation der Anlage absehbar ist, dass die Lebensdauer des Daches weniger als 10 Jahre beträgt, empfehlen wir eine Dachsanierung vorzuziehen.

Wie reinigt EnGeSaar?

Wir verwenden erwärmtes und durch einen Solarreiniger entmineralisiertes Wasser, das mit Druck ein rotierendes Bürstensystem antreibt. Mit Teleskopstangen führen wir die Bürsten über die Module, damit das Modulfeld nicht betreten werden muss.

Wann und wie oft sollte meine Anlage gereinigt werden?

Grundsätzlich einmal im Jahr, wenn die Reinigung wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Anlagenreinigung ist dann wirtschaftlich sinnvoll wenn die Reinigungskosten geringer sind als der durch die Reinigung erzielte Mehrertrag der Anlage. Grundsätzlich ist eine Anlagenreinigung zu jeder Jahreszeit möglich, abhängig von den Witterungsverhältnissen. Wir beraten unsere Kunden gerne bei der Entscheidung ob und wann eine Reinigung durch uns sinnvoll ist.

Warum kann ich meine Anlage nicht selbst reinigen?

Hochleistungsmodule verfügen über eine besondere Glasbeschichtung, die einen höheren Wirkungsgrad ermöglicht. Diese Beschichtung kann durch unsachgemäße Behandlung beschädigt oder sogar zerstört werden. Keinesfalls sollten Module mit Tüchern abgerieben oder mit gewöhnlichen Haushaltsreinigern in Verbindung gebracht werden. In diesem Fall können die Module beschädigt werden und es kann zu einer dauerhaften Leistungsminderung der gesamten Anlage kommen. Auch die Garantie für die Module seitens des Herstellers kann erlöschen. Die Reinigung einer Dachanlage ist aufgrund der Höhe und mangelnder Absicherung äußerst gefährlich. Auch bei relativ niedrigen Dächern sollte die Reinigung in erfahrene Hände gegeben werden, da es sich um Arbeiten mit Wasser handelt, bei denen man durchaus in Berührung mit stromleitenden Teilen der Anlage kommen kann.

Was passiert bei einem Stromausfall?

Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil eines Speichersystems. Bei einem Stromausfall kann vollautomatisch in Sekundenschnelle von Netzbetrieb auf Inselbetrieb umgeschaltet werden. Der Speicher kann Sie mit Strom versorgen, während Ihre Nachbarn auf die Fehlerbeseitigung des Energieversorgers warten müssen.

Wie lange hält ein Speicher?

Je nach Art des Speichersystems ist eine durchschnittliche Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren möglich.

Wie funktioniert das Speichersystem?

Einfach ausgedrückt: Anstatt von Ihrer Photovoltaikanlage produzierten Strom, den Sie nicht sofort selbst verbrauchen können, in das öffentliche Netz einzuspeisen wird dieser in ihren Stromspeicher eingespeist. Der Stromspeicher hält den Strom bereit, so dass Sie ihn nutzen können, wenn er benötigt wird. Technisch ist dies noch nicht lange möglich.

Was kostet ein Stromspeicher?

Die Kosten für einen optimal auf die eigenen Bedürfnisse ausgelegten Speicher hängen von der Größe der PV­-Anlage, vom Stromverbrauch und vom Installationsaufwand ab. Durchschnittlich kann von einem Preis in Höhe von 8.000 € bis 12.000 € ausgegangen werden. Wir machen Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Zusätzlich wird die Anschaffung über die KfW gefördert.

Mehr zur Förderung Ihres Speichers erfahren Sie auf unserer Seite Stromspeicher oder nehmen Sie direkt Kontakt zu uns auf.

Kann ich mich auch zu 100% durch einen Stromspeicher versorgen?

Um völlige Stromautarkie erreichen zu können, wäre es nötig nicht nur den Bedarf eines Tages abzudecken, sondern den mehrerer Wochen. Im Winter sind die Module teils schneebedeckt und die Sonnenscheindauer pro Tag ist relativ kurz, so dass sich die Batterie nicht immer durch die Photovoltaikanlage laden lässt. Im Sommer ist die Situation umgekehrt. Der Ertrag der Photovoltaikanlage ist größer und die Sonnenscheindauer länger, so dass hier wesentlich mehr Energie zur Verfügung steht als im Haus gebraucht wird. Würde man den Speicher nach diesen beiden Extremen auslegen, würde er die meiste Zeit des Jahres nicht richtig genutzt werden und auch die Kosten wären unangemessen hoch. 100 % Unabhängigkeit ist dadurch noch nicht möglich, aber ein großer Teil des Verbrauchs kann mit Solarstrom abgedeckt werden.

Wie kann ich meine Stromrechung durch einen Speicher senken?

Schauen Sie sich auf unserer Internetseite anhand einer Beispielrechnung an wie viel Solarstrom eine durchschnittliche Anlage erzeugt. Für die meisten Dächer in Deutschland gibt es von dieser Beispielrechnung kaum große Abweichungen. Wenn Sie unseren kostenlosen Haus-Check in Anspruch nehmen, überlassen wir Ihnen eine exakte Berechnung für Ihre individuellen Gegebenheiten.

Wie viel Unabhängigkeit kann ich durch einen Speicher erreichen?

Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Wie groß ist die Photovoltaikanlage und damit der Ertrag?
  • Wie hoch ist der Stromverbrauch der im Haus lebenden Personen?
  • Wie verteilt sich dieser Verbrauch über den Tag?
  • Wie sich diese Faktoren auf die Unabhängigkeitsquote auswirken können, zeigt ein Beispiel eines Einfamilienhauses im bayrischen Bad Staffelstein:
Sonnenstrom-Speicher 3000 kWh 4000 kWh 5000 kWh
4 kWp PV-Anlage 65% 57% 51%
7 kWp PV-Anlage 73% 66% 59%
10 kWp PV-Anlage 77% 70% 64%
Wann kann ich einen Solar­speicher einsetzen?

Stromspeicher können entweder sofort beim Bau einer PV-­Anlage oder als Nachrüstung zu einer bereits bestehenden PV­-Anlage installiert werden. Wir machen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.

Wann macht ein Speicher als Ergänzung meiner PV-­Anlage Sinn?

Grundsätzlich immer dann, wenn Interesse an einer Optimierung des Eigenverbrauchs besteht. Der Stromspeicher ermöglicht es Ihnen, den durch Ihre PV-­Anlage selbst produzierten Strom auch dann zu nutzen, wenn die Sonne nicht scheint. Sie erreichen dadurch eine Senkung Ihrer Stromkosten und wachsende Unabhängigkeit vom Energieversorger.

Kann ich eine Photovoltaikanlage auch selbst aufbauen?

Grundsätzlich bieten wir Komplettpakete inklusive Montage und Inbetriebnahme an. Wir raten klar von einem Materialkauf mit Eigenmontage ab, da die Installation nur von einem Fachbetrieb ordnungsgemäß ausgeführt werden kann. Durch unsachgemäße Eigenmontage entstehen nicht nur regelmäßig Schäden, es erlöschen auch die Garantien der Hersteller. Selbst nicht auf Photovoltaik spezialisierte Dachdeckerbetriebe verfügen oft nicht über die erforderliche Erfahrung und Kenntnisse aus dem elektrischen Bereich. Zudem ist die Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage nur durch einen Elektromeister möglich.

Was kostet eine Photovoltaikanlage?

Die Preise für die Photovoltaikmodule sind in den vergangen Jahren stetig gesunken. Das bewirkte, dass trotz den Senkungen der staatlichen Einspeisevergütung dennoch ein wirtschaftlicher Betrieb einer Anlage möglich ist. Wo weniger Einspeisevergütung verdient wird, muss heute umgekehrt auch weniger Geld für eine Photovoltaikanlage bezahlt werden, so dass sich die Investition unterm Strich weiter rechnet.

Viele Kunden sind verunsichert, da sie aus ihrem Bekanntenkreis Anlagenbetreiber kennen, die bereits seit Jahren eine Photovoltaikanlage besitzen und deren Anschaffungspreise noch sehr hoch waren. Es lohnt aber in jedem Fall, sich ein unverbindliches Angebot erstellen zu lassen, da nicht nur die Preise gesunken sind sondern auch verbesserte technische Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Wir erhalten auch vereinzelt Anfragen von Kunden, die einen Preis vorab erhalten möchten. Eine Preiskalkulation ist jedoch schwer möglich ohne die betreffende Dachfläche und die vorhandenen Zählerschränke im Haus in Augenschein zu nehmen. Zudem ist der genaue Preis pro kWp abhängig von der Größe der zu kalkulierenden Photovoltaikanlage. Marktüblich sind Beträge von 1.200 € bis 1.500 € pro kWp, je nach Arbeitsaufwand und Anlagengröße.

Wie umweltschonend ist eine Photovoltaikanlage

Die Materialien, aus denen eine Photovoltaikanlage besteht sind werthaltig und recyclebar. Die Grundstoffe, wie Glas, Silizium oder Aluminium sowie Halbleitermaterialien können zu bis zu 95 % wiederverwertet werden. Umweltbewusste Modulhersteller bieten zudem die Möglichkeit, alte Module an einer betriebseigenen Sammelstelle abzugeben.
Durch den Betrieb einer eigenen Photovoltaikanlage tragen Sie außerdem dazu bei, den Ausstoß von CO2 zu reduzieren.

Der Einsatz von Photovoltaikmodulen zur Energiegewinnung ist damit nicht nur vorausschauend und umweltschonend, er weist darüber hinaus auch eine positive Energiebilanz auf. Die Energie, die zur Herstellung von Photovoltaikmodulen benötigt wird, kann bereits nach wenigen Jahren durch deren Betrieb wiedererzeugt und weiterverwendet werden.

Wie lange hält eine Photovoltaikanlage?

Die Materialien, aus denen die Komponenten einer Photovoltaikanlage bestehen (z.B. Aluminium, Silizium und Glas) sind witterungsbeständig und haben eine hohe Haltbarkeit. Es kann davon ausgegangen werden, dass moderne Photovoltaikanlagen eine Lebensdauer von durchschnittlich bis zu 30 Jahren haben. Vertrauenswürdige Modulhersteller, darunter unser Partner IBC Solar bieten eine Produktgarantie von 10 Jahren und darüber hinaus eine Leistungsgarantie an.

Aus rechtlicher Sicht verpflichtet das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) die Energieversorger, den produzierten Strom für eine Dauer von 20 Jahren plus des Jahres der Inbetriebnahme Ihrer Anlage abzunehmen und zu vergüten. Nach Ablauf dieser Zeit haben Sie die Möglichkeit, den erzeugten Strom weiter selbst zu nutzen und die Überschüsse nach neuen Konditionen beim Energieversorger einzuspeisen.

Wie wird eine Photovoltaikanlage installiert?

Auf der Dachfläche wird zunächst eine Unterkonstruktion angebracht. Je nach Dacheindeckung wird dazu das passende Montagesystem gewählt, das die größtmögliche Stabilität gewährleistet. Auf der Unterkonstruktion werden danach die Photovoltaikmodule befestigt. Zusätzlich werden Verbindungskabel gelegt, über die der in den Solarmodulen erzeugte Gleichstrom zu den Wechselrichtern transportiert werden kann. Der oder die Wechselrichter hängen wir an einen mit Ihnen abgesprochenen Ort auf. In den Wechselrichtern wird Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt, so dass der Strom fuür das allgemeine Stromnetz verbrauchsfähig zur Verfüügung gestellt wird.

Da die genannten Montageschritte hauptsächlich aus Dacharbeiten und Elektroarbeiten bestehen, ist die Engesaar GmbH sowohl ein Dachdeckerbetrieb als auch Elektromeisterbetrieb. Wir arbeiten ohne Subunternehmer und bieten unseren Kunden einheitlichen Service aus einer Hand.